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Bernd Alois Zimmermann: Rheinische Kirmestänze für 13 Bläser / Friedrich Gulda: Konzert für Violoncello und Blasorchester / Mikis Theodorakis: Canto General

Bernd Alois Zimmermann: Rheinische Kirmestänze für 13 Bläser / Friedrich Gulda: Konzert für Violoncello und Blasorchester / Mikis Theodorakis: Canto General
Mitwirkende: Viviane de Farias
Simón Millán
Elif Dimli
KIT-Konzertchor
Schlagzeug- und Instrumentalensemble der HfM Karlsruhe
KIT-Philharmonie
Nikolaus Indlekofer
Ort: St. Maria, Schielberg
Datum: 18.07.2015
Canto General

Canto General

Mit dem „Canto General“ kam ein großes Oratorium zur Aufführung, das in den 1970er und 1980er Jahren entstanden ist. Solisten, Chor und Instrumentalisten mit einer riesigen, sehr differenzierten Schlagzeuggruppe werden zu hymnischer Größe angeregt. Jeder Teil erhält seinen spezifischen Charakter: Mit überschäumender Begeisterung wird die Vielfalt der Natur besungen, Ironie und Sarkasmus gegen multinationale Konzerne aufgefahren, der Aufstand gegen Unterdrückung mit Leidenschaft gefeiert.

Dem Oratorium liegt der Text des chilenischen Dichters Pablo Neruda (1904 – 1973) zugrunde. Umfang und Wesen verleihen dem „Canto General“ Nerudas (ca. 230 Gedichte, eingeteilt in 15 Zyklen) epischen Charakter. Der Dichter beginnt darin bei der Konzeption der Welt und gelangt bis zu den zeitgenössischen Kämpfen der Völker. 1971 erhielt Pablo Neruda den Nobelpreis für Literatur.

Der Komponist Mikis Theodorakis wurde am 29. Juli 1925 auf der Insel Chios in Griechenland geboren. Er hatte als aktiver Linker ein bewegtes Leben in den wechselnden politischen Verhältnissen des Landes, mit Folter und Flucht aus seinem Heimatland, Rückkehr nach dem Sturz der Diktatur im Jahr 1974 und weiterem politischem Engagement. Durch sein Werk und Wirken genießt Theodorakis in seinem Heimatland hohes Ansehen.

Kritik der BNN vom 20.07.2015

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